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2 man travel tents, The Nomad Tent Company, Tenere Sahara desert crossing

Unsere Geschichte

Wir haben einen Großteil unseres Lebens unter freiem Himmel zugebracht, in unerträglicher Hitze, in Kälte und bei wolkenbruchartigen Regenfällen. Wir wissen, was Reisen heisst. Wir sind per Anhalter gefahren, waren mit dem Rad unterwegs und sind getrampt. Motorrad fahren ist jedoch eine Sache für sich. Wir fahren Motorrad, weil wir die Welt so erleben möchten wie sie ist. Beizeiten jedoch wollen wir unsere Erlebnisse auch verarbeiten und schaffen uns unser kleines abgeschlossenes Paradies.

 Vielleicht kennen Sie die Minimalisten, die auf ihren Reisen nur das Allernötigste bei sich tragen und sich nachts lediglich einen Poncho überwerfen. Wir ziehen unseren Hut vor diesen Leuten. Nur, ungezählte Mosquitostiche, Malariaschübe und Nächte in Zelten, die den Ansprüchen nicht genügten, überzeugten uns, nach einer optimalen Lösung zu suchen. Wenn wir für Wochen und sogar Monate am Stück unterwegs sind, möchten wir unsere Ausrüstung und Räder in Sicherheit vor neugierigen Augen wissen, möchten wir uns im Stehen ankleiden, möchten wir Platz für Arbeiten am Motorrad haben und vor allem ein Zelt, das einfach zu handhaben ist – 3 Zeltstangen und es ist aufgebaut. Bisher gab es das nicht und gründeten daher Tenere Gear™ und konstruierten unser eigenes.
 
Kevin Muggleton Founder The Nomad Tent CompanyKevin Muggleton, Gründer und Präsident Tenere Gear™

Tenere Gear™ ist ein familieneigenes Unternehmen mit Sitz in Denver, Colorado, Kevin Muggleton ist sein Gründer. Kevin wurde in London geboren, ist Abenteuerreisender und Fotograf. Er verbrachte 20 Jahre mit Reisen rund um den Globus.  

The Nomad Tent Company South America Travels

Reiservaringen waardoor Tenere Gear™ en de Ténéné Expedition Tent tot stand kwamen

Anden - ein Monat auf Tour
Völlig am Ende von der Tour durch die Anden schlug ich mein Zelt auf einem Zeltplatz an einem Vorort von Salta in Argentinien auf. Eine meiner schlimmsten Nächte auf meiner Reise. Permanent raschelte es neben meinem Rad, weshalb ich alle paar Minuten aufwachte, um nachzusehen, wer sich an meinem Motorrad zu schaffen macht.
 

Sahara- drei Monate auf Tour
Wir machten uns von Nouadibou in Mauretanien in die Dünenlandschaft auf, 99 Jahre nach dem letzten Jahrhundertsturm. Die Dünen waren durchweicht und die normalerweise steinharte Wüstenpiste in elendem Zustand. Anstatt mit normalen 110 km/h über die Piste zu rasen schlingerten wir unkontrolliert dahin. Der Morast war so tief, dass die Reifen nicht mehr griffen. Irgendwann stieß ich gegen einen Felsbrocken unter der Piste und ich flog einfach über den Lenker, die Wannenscheibe wurde vom Motorrad gerissen. Der Flugsand und Wind hätten mich umbringen können, hätte ich mein Rad nicht im Schutz des Zelts vom Sand reinigen und die Wannenscheibe wieder anbringen können.

Patagonien – zwei Monate auf Tour
Ich schlug das Zelt auf und presste in der Enge dieses Zelts das Wasser aus meinen triefenden Stiefeln, der duchnässten Jacke und Hose und den aufgequollenen Handschuhen. Im Grunde war es hier drinnen nicht trockener und komfortabler als draussen. Dieses Zelt war für einen Motorradreisenden wie mich eine reine Tortur.

Kevin Muggleton